Roman und Daniel haben den Feiertag am 1. Mai für eine zweitägige Tour über Norddeutschland genutzt. Los ging es wie immer auf der schönsten Wiese Deutschlands in Grefrath, dem Heimatplatz der Motorfluggruppe. Mit der D-EOQL stand das Tagesziel Magdeburg auf dem Plan — über einige Umwege, die sich gelohnt haben. Hier ihr Bericht.
Tag 1 — Vom Niederrhein bis nach Magdeburg
Nach dem Start ging es zunächst über das Ruhrgebiet Richtung Verkehrsflughafen Münster Osnabrück. Dort durften wir in die Kontrollzone einfliegen und einen Tiefanflug auf die 07 machen — ein netter Auftakt für eine Tour, die ohnehin viele Kontrollzonen-Erlebnisse bringen sollte. Anschließend ging es weiter nach Leer-Papenburg, wo wir die QL noch einmal volltankten und bei einem Kaffee Pause machten. Zufällig trafen wir dort auf zwei Kollegen vom benachbarten LSV Grenzland, die mit der D-MFXY auf dem Weg nach Helgoland waren — ein kurzer Plausch unter Fliegern gehört dazu.



Weiter ging es vorbei an Wilhelmshaven und Bremerhaven Richtung Hamburg. Wegen des schönen Wetters war der Verkehr in der Hamburger CTR entsprechend dicht — nach kurzem „Holding“ außerhalb durften wir dann durchfliegen, von „Hotel“ nach „Delta“. Vorbei an Airbus und dem Hamburger Hafen ging es Richtung Landungsbrücken und Elbphilharmonie, mit einem Vollkreis über der Innenalster.









Über „Delta“ verließen wir die CTR Richtung Verkehrsflughafen Lübeck, wo wir zu Mittag einkehrten. Der Platz hat sich als angenehm überraschend erwiesen: freundlicher Service, ein gutes Bistro und sehr moderate Preise. Anschließend ging es über die Ostsee bei Travemünde weiter Richtung Magdeburg. Dort hat Daniel noch seinen Vater eingesammelt und mit ihm eine Runde über den Brocken gedreht, bevor der Abend bei der Familie ausklang.









Tag 2 — Direkt zurück, sicherheitsbewusst
Ursprünglich war für den zweiten Tag eine Tour über Süddeutschland angedacht. Die Wetterprognose zeigte allerdings, dass ab Mittag von Westen Bewölkung, Wind und Regen heranziehen würden — also entschieden wir uns für den direkten Rückweg nach Grefrath. Safety first ist hier keine Floskel, sondern die einfachere Entscheidung von zweien.
Der Rückflug entschädigte trotzdem: Auf dem Weg zog der Harz unter uns vorbei, davor noch ein kurzer Blick auf die Rennstrecke Oschersleben. Anschließend führte die Route durch die Kontrollzone des Verkehrsflughafens Paderborn-Lippstadt, von „Hotel“ nach „Bravo“ — auch dort durften wir noch einen Tiefanflug auf die 24 machen. Den Abschluss bildete noch einmal das Ruhrgebiet — am Stahlwerk in Duisburg vorbei zurück zur schönsten Wiese Deutschlands.




Zwei Tage, zwei sehr unterschiedliche Etappen, eine Maschine, die alles klaglos mitgemacht hat. Solche Touren zeigen, was die Vereinsflotte abseits des Platzbetriebs möglich macht. Wer Lust hat, mit der QL oder einer der anderen Maschinen mal eine ähnliche Strecke zu fliegen, findet im Verein leicht Anschluss.
